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Download SWV AgentLayer Definition Package

Einfacher kann man virtuelle Pakete nicht erstellen

 

Alles was Sie benötigen ist folgendes:

 

Um die Paket-Liste sehen zu können müssen Sie diese Seite mit dem Internet Explorer öffnen!

 

Ggf. die Seite in einem neuen Fenster öffnen:
http://www.svsdownloads.de/ldf-develop/LayerDefinitionPakages.htm

 

 

HINWEIS:

Die meisten LDF's wurden auf einem 32-bit OS entwickelt. Diese LDF's funktionieren nicht richtig, wenn man mit dem 64-bit Composer arbeitet. Deshalb sollte man den 32-bit Composer benutzen, wenn man mit LDF's arbeitet!

Beispiel: SVS Paket per SetupCapture

 

 

Die folgende Anleitung beschreibt, wie ein Paket mit Hilfe des Wise Virtual Package Editor und dem SnapShot Verfahren erstellt wird.

 

 

Den Artikel "Beispiel: SVS Paket per SetupCapture" lesen

Die Virtualisierung von Anwendungen kann grundsätzlich auf zwei Arten erfolgen:

  • Benutzung des „Altiris Software Virtualization Admin“

 

  • Wise Package Studio „Virtual Package Editor”


Der Virtualisation Admin kann durchaus sinnvoll und funktional ausreichend für den “Heimgebrauch“ eingesetzt werden.

Der Virtual Package Editor (VPE) empfiehlt sich eher für den professionellen Einsatzzweck, da er im Vergleich zum Virtualisation Admin ein paar zusätzliche Funktionen beinhaltet, die in Enterprise-Umgebungen nützlich und notwendig sein können.

 

Virtualisieren einer Anwendung mit Hilfe des WPS „Virtual Package Editor“.


Dazu startet man das Wise Package Studio.

Dort kann man einerseits direkt den „ Virtual Package Editor“ starten. Von dort aus hat man nun die  Möglichkeit eine Anwendung zu virtualisieren: File -> New -> SetupCapture.

Bild1

 

 

Man kann im WPS aber auch direkt das „SetupCapture“ Tool starten. Dieses Vorgehen wird im weiteren Verlauf dieser Dokumentation gewählt.

Bild2

 

Bild3

next>

 

Bild4

 

 

> Als Zielverzeichnis kann man z.B. einen lokalen Ordner angeben

Bild5

 

 

> Auswahl: „Single Program Capture“

Bild6

 

 

  • Single Program Capture
    Dieser Capture zeichnet lediglich die Installationen auf, die über das „Execute Installations“ Fenster ausgeführt  werden. Alle anderen Aktivitäten oder Änderungen am Rechner (verursacht z.B. durch irgendwelche anderen gerade im Hintergrund laufenden Programme  und/oder Dienste) werden ignoriert. Dies ist die bevorzugte Methode um SVS Pakete zu erstellen, da auf diese Weise nicht-anwendungsbezogene Systemänderungen gar nicht erst aufgezeichnet werden.

 

  • Global Capture
    Diese Aufzeichnung registriert alle Änderungen am System, die während eines Aufzeichnungsprozesses „entstehen“. Man kann diese Aufzeichnungsmethode einsetzen um nachträglich z.B. Anwendungs-Default-Einstellungen oder auch Anwendungsupdates aufzuzeichnen, um sie dem entsprechenden Anwendungs-ReadOnly-Layer hinzuzufügen (Layer-Update).


Für die Aufzeichnung einer Anwendung ist es notwendig, dass zuvor alle aktiven Layer deaktiviert werden! Sollten Layer aktiv sein so werden Sie automatisch darauf hingewiesen und können dabei die entsprechenden Layer auch gleich deaktivieren.

Bild7

> Execute

> Ausführen der Installation

Ggfs. kann/sollte im Anschluss an die Installation auch gleich die Anwendung gestartet, und alle notwendigen Einstellungen an der Anwendung vorgenommen werden.

>Next

 

Bild8

> Obige Einträge wurden ge-captured.
Offensichtlich nicht zur Anwendung gehörende Dateien oder Regsitry-Keys können bereits zu diesem Zeitpunkt aus dem Capture entfernt werden. Wenn man sich unsicher ist lieber alles drin lassen, da entsprechende Änderungen am SnapShot auch nachträglich durchgeführt werden können

 

Bild9

> Obige Parameter können auch nachträglich editiert werden, müssen also zu diesem Zeitpunkt
weder vollständig noch richtig eingegeben werden!

> Finish

Die während der Aufzeichnung deaktivierten Layer werden automatisch wieder gestartet.

Im Anschluß an den Caopture werden alle zur Anwendung gehörenden Ressourcen in das zuvor angegeben Zielverzeichnis kopiert (Development-Ordner).

Bild10

Im obigen Verzeichnis befinden sich nun alle für das entsprechende Paket notwendigen Ressourcen.


Die .wvp Datei kann per DoppelClick geöffnet werden, es startet der „Wise Virtual Package Editor“. Dort können nun weitere Anpassungen am Paket vorgenommen werden.

Bild11

 

Im Folgenden ist immer darauf zu achten, welcher Layer gerade ausgewählt ist!

Bild12

Bild14

Die nachfolgenden Erklärungen beziehen sich immer auf den „Read-only“ Layer.

In aller Regel sollte man den Writable Layer daraufhin überprüfen, dass dort keine Files/Registry Keys eingetragen sind.
Werte im Writeable Layer werden bei einem Reset des Application Layers gelöscht, ebenso wie beim Löschen des Layers!

Bild14

Bild15

Cryptography Einträge können grundsätzlich immer entfernt werden.

Bild16

Die Einträge unter HKEY_CLASSES_ROOT müssen manuell hinzugefügt werden.
Sie dienen dazu die Dateierweiterung .7z mit der Anwendung „"C:\Programme\7-Zip\7zFM.exe" "%1"“ zu verknüpfen.

Dies macht man sinnvoller Weise auf dem selben Rechner, auf dem auch die Anwendung installiert wurde, da nun lediglich aus der lokalen Registry die entsprechenden Keys von „oben“ nach „unten“ kopiert werden müssen (Bild oben).

Bei den Exclusions sollte man sinnvoller Weise definieren, dass alle .7z Dateien nicht im Layer gespeichert werden.

Bild17

Im Weiteren können unter „Events“ Aktivitäten/Programme definiert werden, die in Abhängigkeit von sogenannten Events ausgeführt werden.

Bild18

So ist es z.B. denkbar nach der Deinstallation eines Layers mit Hilfe eines zusätzlichen Scriptes dafür zur sorgen, dass die Deinstallation auch wirklich vollständig ist, da manchmal „Anwendungsreste“ auf dem System auch nach einem Layer-Löschen übrig bleiben.

Bild19

Typisch ist auch der Einsatz von Scripten, die Berechtigungen vergeben.

Bild20

Um ein neues Script anzulegen wählt man eine entsprechende Option aus:

Bild21

Um ein Wise Script zu erzeugen benutzt man logischerweise die entsprechende WiseScript Option

Bild22

Im obigen Beispiel wird letztendlich dynamisch eine .inf Datei erzeugt, die als Parameter für die Ausführung von Secedit.exe dient. Im obigen Beispiel werden Berechtigungen auf dem „virtuellen“ SVS-Ordner gesetzt.

 


Data-Layer:

Data-layer sind SVS Layer, die nicht zurückgesetzt werden können. Insofern besteht auch keine Gefahr Dateien durch einen Layer-Reset zu verlieren, denn ein solcher kann nicht durchgeführt werden. Löscht man allerdings einen Data-Layer so gehen damit auch alle Dateien verloren, die sich in dem Daten-Layer befunden haben!


Data-Layer sind nützlich, um z.B alle Dateien, die in ein bestimmtes Verzeichnis kopiert werden (optional inkl. Unterverzeichnisse) in einen entsprechenden Daten-Layer zu speichern.

Zusätzlich oder alternativ können auch Datei-Typ Definitionen festgelegt werden, um zu erzwingen, dass entsprechende Datei-Typen in einem entsprechenden Daten-Layer gespeichert werden, und zwar völlig unabhängig davon, in welchem lokalen Verzeichnis die entsprechenden Dateien gespeichert werden.


Die durch einen Daten-Layer verwalteten Dateien müssen nicht notwendiger Weise durch eine virtualisierte Anwendung erzeugt werden oder worden sein! Jeder entsprechend definierte Datei-Typ bzw. jedes definierte Verzeichniss unterliegt dem Einfluss des entsprechend  aktivierten Daten-Layers!  Davon betroffen sind also auch ganz normale Dateioperationen, die z.B. mit Hilfe des Windows Datei-Explorer durchgeführt werden.

 

  • Wenn man zusätzlich einen Data-Layer in das SVS Paket mit aufnimmt, so wird beim Kompilieren automatisch ein „Wrapper.EXE“ Programm durch den Virtual-Package-Editor erzeugt, das beide Layer – Application-Layer UND Data-Layer – installiert (es wird aber kein Eintrag in „Add/Remove Programs“ für diesen Wrapper angelegt).

 

 

Releases

Legt man zusätzlich unter „Releases“ einen Eintrag an, so werden zwei .EXE Wrapper erzeugt. Ein .EXE Wrapper installiert wie im Beispiel oben beide Layer, erstellt aber keinen Eintrag in Add/Remove Programs.

Der zweite .EXE Wrapper ist ein Installationsprogramm um lediglich den Application-Layer zu importieren. Dieser Wrapper erzeugt zusätzlich einen Eintrag in Add/Remve Programs. Deinstalliert man die SVS Application mit Hilfe des ARP Eintrages so wird erwartungsgemäß lediglich der Application-Layer deinstalliert.

Wenn alle Einstellungen überprüft und ggfs. entsprechend korrigiert wurden kann das .wvp kompiliert werden. Bei diesem Vorgang wird eine entsprechende .VSA Datei erzeugt, die nun entsprechend importiert und aktiviert werden kann.

Schließen

 

 

Übung Nr.1

 

(Anm.: Ersetzen Sie diese alte Version des Firefox einfach durch eine entsprechend aktuelle Version, die sich hier herunter laden können: http://www.mozilla.org/de/firefox/fx/   Anm. Ende)

 

In der ersten Aufgabe wird das SWV Admin Tool benutzt, um ein virtuelles Softwarepaket zu erstellen, welches den Firefox Browser plus ein paar „Add-Ons“ beinhaltet. Bei der SWV-Technologie muß man die Add-ONs nicht notwendigerweise mit der Hauptapplikation zusammen in eine Schicht packen, man kann dies aber zur besseren Portabilität der Anwendung durchaus tun. In diesem speziellen Übungs-Fall werden wir den Firefox Browser zusammen mit dem Flash Player und einem weiteren, „FireTune“ genannten Add-On, bündeln. Auf diese Weisel werden wir einen einzelnen, portablen Layer erhalten, der Firefox inkl. der gewünschten Add-Ons enthält.

 

Wir werden in dieser Übung einige übliche Virtualisierungspraktiken behandeln, inklusive wie man mehrere Installationsdateien in ein und dieselbe Schicht packt. Wir diskutieren den Vergleich zwischen der Einzelprogramm-Aufzeichnung gegenüber der globalen Aufzeichnung und wie man am effektivsten Ausschlüsse für bestimmte Datei-Typen nach der Aufzeichnung einer Schicht hinzufügt.

 

  • 1. Starten sie das SWV Admin-Tool entweder über die Schnellstartleiste oder die Startmenü-Verknüpfung.

  • 2. Im SWV Admin klicken Sie auf Datei / Neue Schicht.

 

  • 3. Stellen sie sicher, dass die Radiobutton-Auswahl auf „Anwendung installieren" steht und klicken Sie auf „Weiter“.

 

  • 4. Für den Schicht-Namen bitte exakt folgendes eingeben: “Firefox 2.0.0.6 mit Add-Ons” (es ist wichtig dies genau so zu schreiben, da wir später mit einer Batch-Datei den Schichtnamen bearbeiten werden). Klicken sie auf “Weiter”.

 

  • 5. Unsere nächste Wahl besteht zwischen der Einzelprogrammaufzeichnung und der globalen Aufzeichnung.


    Wann immer möglich sollte die Einzelprogrammaufzeichnung gewählt werden.
    Eine globale Aufzeichnung wird alles (!) was sich auf der Maschine während des Mitschnitts ändert aufzeichnen. Somit wird diese Methode eine große Menge an nicht gewünschter Daten in die Schicht mit einbringen. Aus diesem Grund sollte man die globale Aufzeichnung nur als letztes Mittel verwenden. Im Programmnamensfeld tippen sie bitte C:\Windows\System32\cmd.exe ein oder suchen sie danach, klicken sie dann auf „Weiter“.


    Doch wieso zeigen wir auf die cmd.exe anstatt auf die setup.exe von Firefox?

    Eine Aufzeichnung mit cmd.exe auszuführen ist ein praktischer Weg um mehrere Installationen in eine Schicht zu stecken ohne die irrelevanten Dinge mitzuschneiden, die eine globale Aufzeichnung verursacht. Wir können eine Applikation nach der anderen paketieren und SWV Admin wird nur die Prozesse mitschneiden, die aus der Konsole heraus entstehen (oder eben Unterprozesse dieser). Wir können im Aufzeichnungsmodus bleiben, bis die letzten Installationen/Konfigurationen erledigt sind und wir mit dem Schließen des Konsolen-Fensters den Aufzeichnungs-Modus beenden und so eine saubere Schicht mitgeschnitten haben.

 

 

  • 6. Klicken sie jetzt auf „Fertig“ um den Mitschneide-Prozess zu beenden. Beachten sie in der unteren rechten Bildschirmecke das rotierende SWV Icon. Dieses Icon zeigt an, dass wir uns momentan im Aufzeichnungsmodus befinden. Dies wird aktiv bleiben bis wir das Konsolenfenster schließen.

 

  • 7. Zuerst wollen wir die Firefox setup.exe aus unserem Download-Ordner starten. Wir müssen diese setup.exe jetzt von unserer Konsole aus aufrufen, so dass die Inhalte dieser Anwendung in unsere Schicht aufgezeichnet werden. Um dies zu bewerkstelligen, kopieren sie den Pfad der EXE -Datei, so dass wir diesen in der Konsole einfügen können. Der einfachste Weg dies unter Windows zu tun ist das Drücken der [Umschalt]-Taste + einen Rechtsklick auf die EXE zu machen, um dort „Kopiere als Pfad“ auszuwählen. Nun klicken sie mit einem Rechtsklick in die Konsole und sagen sie „Einfügen“. Stellen Sie sicher, dass der Pfad richtig kopiert wurde und drücken sie Enter um den Befehl von der Konsole aus auszuführen. Dies wird die Firefox-Installation auslösen.

 

  • 8. Belassen sie die Standard-Einstellungen während der Firefox-Installation. Im Abschluss-Dialog wird Firefox gestartet, wenn sie auf „Finish“ drücken. Alle Anpassungen, die wir jetzt gleich im Firefox Browser durchführen, werden ebenso in die Schicht mit aufgenommen.

 

  • 9. Beim „Firefox Import Wizard“-Dialog klicken sie bitte auf „Nichts importieren“ und klicken auf „Next“. Die Firefox Applikation wird im Hintergrund gestartet. Haken sie die Option der Standard-Browser-Überprüfung ab und klicken sie auf „Nein“ um zu verhindern, dass Firefox als Standard-Browser eingerichtet wird (wir gehen in diesem Fall davon aus, dass der Internet Explorer der Standard-Browser auf unserer Zielmaschine bleibt).

 

  • 10. Eine der bewährtesten Dinge bei der SWV-Paketierung ist das Deaktivieren der Auto-Update Funktion, falls eine solche Option existiert. Dies erlaubt ihnen, als Systemadministrator, die exakte Schichtversion auf der Maschine des Endbenutzers zu kontrollieren. Des Weiteren wissen sie, wenn sie eine Applikation zurücksetzen, dass sie auch exakten zur vorherigen Version zurücksetzen. Wenn eine Applikation sich einmal innerhalb einer Schicht aktualisiert hat, würde diese Aktualisierung in der ’writeable’-Schicht gespeichert werden. Ein Zurücksetzen des Anwendungs-Layers würde die ursprünglich virtualisierte Version wiederherstellen, da alle Inhalte des Writable-Layers bei einem Layer-Reset verloren gehen. Um die „Auto-Update“-Funktion in Firefox zu deaktivieren klicken sie auf „Extras“ -> „Einstellungen“ -> Reiter „Erweitert“ -> Reiter „Update“ und haken sie die oberen drei Optionen ab. Klicken sie „OK“ um die Änderungen zu übernehmen.

 

  • 11. Schließen sie Firefox jetzt und kehren sie zur Konsole zurück.

 

  • 12. Wir werden jetzt das „Adobe Flash Player Plugin Installer 9.0.47.0“-Add-On zu unserer Firefox-Schicht hinzufügen. Benutzen sie die gleiche [Umschalt]+Rechtsklick -> Kopiere als Pfad-Methode um den Pfad in die Konsole einzufügen. Ist der Pfad einmal eingefügt drücken sie Enter um das Flash-Setup zu starten. Es ist eine schnelle Installation. Ist sie fertig klicken sie auf „Schließen“ um das Setup zu verlassen und kehren sie erneut zur Konsole zurück.

 

  • 13. Es gibt noch ein weiteres Add-On, eine Firefox optimierende Applikation namens „FireTune“, welches wir in Firefox implementieren wollen. Kopieren sie ein weiteres Mal mit Hilfe der [Umschalt]+Rechtsklick-Methode den Pfad von FireTune in die Konsole. Drücken sie Enter um das Setup zu starten. Akzeptieren sie die Standard-Einstellungen der setup.exe, ausgenommen der auf der vorletzten Dialog-Seite. Entfernen sie den Haken, damit FireTune nicht nach der Installation startet und sich zur FireTune Webseite verbinden kann.

 

  • 14. Jetzt wo FireTune erfolgreich installiert wurde tippen sie bitte „Exit“ in der Konsole ein um das Fenster zu schließen. Sie werden jetzt das rotierende SWV-Icon im SystemTray verschwinden sehen und der SWV Admin wird in den Vordergrund gebracht. Wir haben jetzt eine aktivierte Schicht mit dem Namen „Firefox 2.0.0.6 mit Add-Ons“.

 

  • 15. Machen sie einen Rechtsklick auf die Schicht im SWV Admin und wählen sie „Schicht deaktivieren“. Sie werden die Desktop-Icons von Firefox und FireTune verschwinden sehen.

 

  • 16. Falls keine Gründe dagegen sprechen ist es eine gute Idee, die FireFox-Schicht auf die automatische Aktivierung bei einem Maschinenstart zu setzen. Durch Aktivieren dieser Option wird die entsprechende Anwendung bei einem Neustart des Rechners immer wieder automatisch gestartet und steht damit sofort zur Verfügung.

 

  • 17. Doppelklicken sie jetzt auf den Schichtnamen um die Schicht zu bearbeiten. Der Editor zeigt ihnen alle Datei- und Registry-Einträge, die in diese Schicht aufgenommen wurden. Gehen sie zum Reiter „Ausschlusseinträge“. Beachten sie, dass keine Ausschlüsse für diese Schicht eingetragen sind! Es ist ein kritischer Praxis-Schritt entweder die Dateityp-Ausschlüsse oder die Daten-Schichten zu benutzen, um die Daten in ihrer Softwarevirtualisierung zu verwalten.

    Wenn sie das nicht tun riskieren sie Datenverlust beim Zurücksetzen, bzw. Löschen der virtualisierten Anwendung!

    Ein Beispiel wäre z.B. Microsoft Office als virtuelle Anwendung.
    Sie wollen sicherlich nicht ihre erstellten Word- oder Excel-Dokumente verlieren, wenn Microsoft Office zurückgesetzt oder gelöscht wird. (BEMERKUNG: Wir werden uns in dieser Übung auf das Hinzufügen von Datei-Erweiterungen  konzentrieren, auch wenn Daten-Schichten ebenso eine gängige Option sind).

    Woher wissen wir nun welche Dateitypen wir zu dem Reiter Ausschlusseinträge hinzufügen müssen?

    Glücklicherweise gibt es eine praktische Sammlung von Werkzeugen auf symantec/connect, welche helfen diesen Prozess ein wenig automatisieren: „ExcludeGen“ und „ExcludeCopy“.

 

  • 18. Öffnen sie den ManageFusion Ordner auf dem Desktop. Sie werden hier zwei Batch-Dateien finden die „ExcludeGen.bat“ und „ExcludeCopy.bat“ heißen. Sie können diese im Bearbeitungsmodus öffnen, um die simplen Kommando-Zeilen zu betrachten, die die Batch-Datei aufrufen wird. Notwendigerweise wird ExcludeGen alle nötigen Dateityp-Ausschlüsse für unsere Firefox-Schicht generieren und diese Ausschlüsse dann in eine neue leere Schicht namens FIREFOX_EXCLUDES stecken. Machen sie einen Doppelklick auf die ExcludeGen.bat Datei und sie werden diese neue FIREFOX_EXCLUDES Schicht im SWV Admin sehen. Doppelklicken sie jetzt auf die FIREFOX_EXCLUDES Schicht und gehen sie auf den Reiter Ausschlusseinträge um zu sehen was gemacht wurde. Tatsächlich wurden mehrere Dateityp-Ausschlüsse von der Firefox Applikation generiert.

 

  • 19. Doppelklicken sie nun auf die ExcludeCopy.bat im ManageFusion Ordner. Wenn sie jetzt einen Doppelklick auf die „Firefox 2.0.0.6 mit Add-Ons“ Schicht machen und zu dem Reiter der Ausschlusseinträge gehen, werden sie alle Ausschlüsse der Firefox Applikation sehen. Sie dürfen gerne auch Ordner-Ausschlüsse wie z.B. Desktop, Eigene Dateien, etc hinzufügen. Diese können auch als globale Ausschlüsse behandelt werden, so dass jeder Layer auf dem System diese Ausschlüsse befolgen wird.

 

  • 20. Jetzt wo in der Schicht alle nötigen Konfigurations-Schritte abgeschlossen sind wollen wir die Schicht zu einem portablen Software Archiv (.xpf Datei) exportieren. Dafür machen wir einen Rechtsklick auf die Schicht => exportieren, und wählen einen entsprechenden Ordner als Ziel des Exportvorgangs aus.

 

<< Zum Hauptartikel | Übung 2 >>

Übung Nr.2

 

In unserer zweiten Übung, benutzen wir das SWV Admin Tool zum Erstellen eines virtuellen Software-Archivs (.xpf Datei) für das pdf2cad MSI-Paket. pdf2cad ist eine kleine Anwendung, die ein Standard PDF-Dokument in ein CAD-Objekt konvertiert. Dieses MSI Installation erfordert einen Neustart am Ende der Installation, daher werden wir die gängigsten Möglichkeiten rund um die Handhabung eines Neustarts bei einer Schichterstellung betrachten und sie während dieser Paketierung entsprechend anwenden.  Gerade weil dies eine MSI-Datei ist, die wir versuchen werden als SWV Paket zu erstellen, wollen wir sichergehen, dass wir der in der Praxis am üblichsten Methode der Installation von non-advertised-Verknüpfungen folgen, nehmen wir diese in unsere Schicht auf. Dies geht entgegen der von der MSI installierten advertised-Verknüpfungen.

 

  • 1.   Als erstes erstellen wir einen Mitschnitt der MSI Installation mit Hilfe des SWV Admin Tools.

  • 2.  Nach dem Sarten von SWV Admin klicken sie Datei -> Schicht erstellen

  • 3.   Stellen sie sicher, dass der Radiobutton „Anwendung installieren“ markiert ist und klicken sie „Next“.

  • 4.   Für den Schichtnamen geben sie pdf2cad ein und klicken sie „Next“.

  • 5.   Im Unterschied zur Übung 1 werden wir die Befehlszeile für pdf2cad direkt angeben. Außerdem wollen wir dieses Paket zum „Streaming“ vorbereiten, indem wir eine spezielle Befehlszeile zur Deaktivierung der "Advertised-Shortcuts" anlegen.

    Tippen sie bitte folgendes ein:
    a)    Programmname:    C:\Windows\System32\msiexec.exe
    b)    Paramter:        /i „<Pfad zur MSI Installationsdatei>\pdf2cad 6.8.msi“ DISABLEADVTSHORTCUTS=1

 

  • 6.   Drücken sie auf „Next“ und dann „Finish“ um den Mitschnitt der Installation zu starten.

  • 7.   Übernehmen sie während der pdf2cad-Installation alle Standard-Einstellungen und drücken sie „Finish“ im letzten Dialogfenster.
  • 8.   Nach Abschluß der Installation werden sie gefragt ob sie einen Neustart durchführen wollen.
    Im folgenden ist es wichtig diese Neustart-Anfrage richtig im Sinne des Virtualisierungsvorgang zu behandeln um alle Informationen und Daten korrekt im Read-Only Layer zu sichern.
    Zunächst ist es wichtig den Neustart abzubrechen, also "nein" zu sagen.


  • 9.   Anschließend muß die Schicht deaktiviert werden, damit sie weiter bearbeitet werden kann.


    Üblicheerweise gibt es 4 Gründe, warum eine Installation einen Neustart verlangt:

 

a)    Die Installation hat einen Treiber installiert, der beim Systemstart in den Speicher geschrieben werden muss.


b)    Die Installation hat versucht Dateien zu überschreiben, die aber zur Laufzeit in Benutzung waren.
Da SWV während einer Installation neue Dateien in eine leere Schicht schreibt (installation redirection), kann es theoretisch nicht passieren, dass eine Datei überschrieben werden soll, die gerade in Verwendung ist. Dies kann also in unserem Beispiel nicht der Grund für die Notwendigkeit eines Rechnerneustarts sein.

c)    Der Entwickler der Installation hat vielleicht entschieden, dass es einfacher wäre einige Dinge, wie z.B. den Start von Diensten, durch einen erzwungenen Neustart am Ende der Installation durchzuführen. SWV kann mit pre-activation-Ereignisse, wie z.B. das Hochfahren von Diensten oder das Ausführen von „Run“ und/Oder „RunOnce“ Ereignissen umgehen (diese Aktionen werden entsprechend vor einer Layer-Aktivierung durchgeführt), insofern sind solche Umstände kein Grund einen Rechnerneustart durchzuführen.

d)    Manchmal sind Installationen so angelegt, dass einige Programm-Konfigurationen oder andere Installationsarbeiten erst nach einem Rechnereboot durchgeführt werden.

Dies ist eine Option die wir nachfolgend analysieren werden.

Die zwei gebräuchlichsten Methoden um eine Nachinstallation anzustoßen sind das Anlegen eines „RunOnce“ Registry-Keys oder das Erstellen einer entsprechenden Verknüpfung im Autostart-Ordner. Wir werden also nachfolgend die entsprechenden Stellen in der Schicht auf entsprechende Ereignisse überprüfen.

 

 

  • 10.   Doppelklicken sie im SWV Admin-Tool auf die pdf2cad Schicht um den Schicht zu bearbeiten.
    Hier suchen wir zuerst im Startmenu/Autostart-Ordner nach Einträgen, die nach einem Neustart aufgerufen werden.
    Expandieren sie den System-Knoten unter „pdf2cad (Read-only)“. Markieren sie den [COMMONSTARTUP]-Ordner. Dies ist der AllUsers Autostart-Ordner. Auf der rechten Seite können sie sehen, dass der Ordner leer ist. Jetzt expandieren wir den benutzerspezifischen Knoten, und dort den USER_TEMPLATE Knoten. Markieren sie den [STARTUP]-Ordner. Auch dieser Ordner ist leer.

 

  • 11.   Als nächstes untersuchen wir die Schicht hinsichtlich RunOnce-Key Einträgen.
    Alle Befehle die in diesem Schlüssel gelistet sind, würden bei einem Neustart ausgeführt werden, was wir aber unterdrücken wollen.

    Als erstes klicken sie auf den Registry-Reiter, so dass wir alle Registry-Einträge unserer Schicht sehen können.
    Expandieren sie unter „pdf2cad (Read-only)“ den HKEY_LOCAL_MACHINE Knoten und folgen ihm bis zu folgendem Schlüssel: SOFTWARE/Microsoft/Windows/CurrentVersion/RunOnce. Auf der rechten Seite sehen sie, dass es tatsächlich einen eingetragenen Registryschlüssel in unserer pdf2cad-Schicht gibt!

 

  • 12.   Was wir als nächstes machen werden ist diese Kommandozeile aus dem RunOnce-Registry-Key zu kopieren, den Schlüssel zu löschen und die Kommandozeile so auszuführen, dass damit die read-only-Schicht aktualisiert wird. Dies ist ein wichtiger Schritt!

    Würden wir den RunOnce-Eintrag in der Schicht belassen, würde SWV den Befehl bei der Aktivierung auf der Zielmaschine sicherlich ausführen, das Ergebnis aber würde in den writabel-Layer  geschrieben werden, bei einem Layer-Reset würden diese Ändeurngen aber verloren gehen! Wir müssen also dafür sorgen, daß die entsprechendenÄnderungen in der Read-Only Layer geschrieben wwerden.

    Dazu kopieren den Inhalt des entsprechenden Registryeintrags in die Zwischenablage:„%systemroot%\system32\pdf2cad_config.exe“. Anschließend löschen wir den RunOnce RegKey aus der Schicht.

 

  • 13.   Schließen sie alle noch offenen Reiter.
    Klicken Sie auf Datei -> Bestehende Schicht aktualisieren.

 

  • 14.   Markieren sie die pdf2cad Schicht und klicken sie „Next“.

 

  • 15.   Da sich die Datei, die ausgeführt werden soll, im (!) Layer befindet, ist diese nur sichtbar und damit erreichbar und ausführbar, wenn der Layer aktiv ist. Der Anwendungs-Layer wird automatisch aktiviert, wenn wir in den Modus „Bestehende Schicht aktualisieren“ gehen. Wie schon in Übung 1 gesehen geben sie C:\Windows\System32\cmd.exe in das „Programmname“-Feld ein oder durchsuchen sie ihren Computer danach. Klicken sie dann auf „Next“ und „Finish“.

 

  • 16.   Alles was jetzt aus der Konsole heraus ausgeführt wird, bzw. alle entsprechend verursachten Systemänderungen, werden in die read-only-Sektion unseres pdf2cad Layers geschrieben. Fügen sie also die Kommandozeile „%systemroot%\system32\pdf2cad_config.exe“ in das Konsolen-Fenster ein und drücken sie Enter. Es sollte sich ein weiteres Konsolenfenster öffen und schließen, die "Nachinstallation" ist damit abgeschlossen.

    Sie können das ursprüngliche Konsolen-Fenster nun schließen um den Mitschneide-Prozess zu beenden.

 

  • 17.   Nachdem wir nun erfolgreich eine neue Anwendungsschicht für "pdf2cad" erstellt und dabei das Neustart-Szenario kennengelern haben, können wir die pdf2cad-Verknüpfung auf dem Desktop ausführen und damit die Anwendung starten um sicherzustellen, dass die Applikation korrekt funktioniert.

 

  • 18.   Deaktivieren sie die pdf2cad-Schicht und sie können beobachten wie das Applikations-Icon vom Desktop verschwindet.

 

<< Übung 1 | >> Übung 3

Die besten Paketier-Methoden

Applikations-Virtualisierungen und Streaming

 → Der nachfolgende Artikel ist eine überarbeitete und aktualisierte Übersetzung eines Hand-Outs für einen ALTIRIS SVS Workshop, durchgeführt auf der Managed Fusion 2007 in Malta.

 

Zugegeben, das ist schon eine Weile her, an der grundsätzlichen Vorgehensweise zur Virtualisierung einer Anwendung hat sich aber nichts geändert, bzw. es wurden  entsprechende Änderungen bereits in den nachfolgenden Text eingepflegt!

 

Eine erfolgreiche Umsetzung der Anwendungsvirtualisierung beginnt mit einer guten Paketierung. In dieser praktischen Übung werden Sie lernen wie man optimale, leicht verwaltbare, virtuelle Software-Pakete mit Hilfe des SWV Admin Tools erstellt.

 

 

 

Am Ende dieser Übung sollten Sie in der Lage sein …

  • die gängigsten Methoden zur Erstellung von SWV Paketen zu verstehen
  • mehrere Installationen und Konfigurationen sauber in die selbe Schicht zu paketieren
  • eine Installation zu paketieren die einen Neustart erfordert
  • ein MSI so einzuhüllen, dass es "SWV-Enabled" ist

 

 

 

Hinweise

  • Eine kurze Präsentation wird sie in diese Seminarsitzung einführen und die wichtigsten Konzepte erläutern.
  • Das Seminar wird an den Hauptmerkmalen ausgerichtet sein und sie Schritt-für-Schritt durch diese führen
  • Die Seminar-Übungen sind fortschreitend. Generell heißt das, dass sie keine Übung starten können ohne die vorige beendet zu haben
  • Benutzen sie ruhig die Instruktionen auf der nächsten Seite, um diesem Seminar zu folgen. Sie können dieses Seminar aber auch gern auf eigene Faust bearbeiten

 

 

 

Seminar-Vorbereitung

 Dieses Seminar benutzt die virtuelle Maschinen-Technologie um einen Computer zu simulieren (VM).

Auf der virtuellen Maschine sollte das SWV Admin-Tool installiert sein.

 

 

Zur 1. Übung >>

 

Zur 2. Übung >>

 

Zur 3. Übung >>

 

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